Ausstellung vom 18.01 – 01.02.2026

Remisengalerie

Vernissage: Samstag, 17. Januar 2026, 18 Uhr
Finissage: Sonntag, 1. Februar 2026, 16 Uhr: Lesung: "Der Maskenball der Wörter" mit Hans-Jürgen Lenhart

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Eintritt frei.

Der Körper ist ein sich veränderndes System, das uns mit anderen Körpern und Räumen verbindet, um die umgebende Realität wahrzunehmen. Er ist Kommunikationsmittel mit eigener Sprache und unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten.

Autorenlesung:

"Weltsensationen"
Matthias Grünewald

Freitag, 23. Januar 2026 um 19 Uhr 
Kassettensaal Remise Schloss Philippsruhe

Eintritt: 9 € (nur Abendkasse)
Einlass ab 18.30 Uhr

 

„Die Krimis machen jetzt erst einmal Pause“, sagt Autor Matthias Grünewald, der bislang vor allem die Hanauer Kripobeamten Schönfelder und Weinrich ermitteln ließ.

Schon mit „Tod am Ganges“, dem letzten Krimi 2023 erschienen, hat Grünewald Hanau zumindest schreibend verlassen, und Schönfelder auf Spurensuche nach Indien geschickt. Nun präsentiert der Autor den ersten Roman, der in einem ganz anderen Milieu angesiedelt ist: „Weltsensationen“ der Titel, der in der Welt des Zirkus spielt. Die Hauptfiguren: Ein egomaner Zirkusdirektor, eine in die Jahre gekommene Seiltänzerin, ein Kraftmeier und abgemagerte Löwen. Ein skurriles Panoptikum, das seine Zelte am Ortsrand von Vorstädten und auf Baumarktparkplätzen aufstellen muss. Überlebenskampf pur, so die Kurzfassung der Geschichte, die sich dem Leser auf 250 Seiten präsentiert.

 

Heimerziehung im Nationalsozialismus am Beispiel des
Kreiserziehungsheims Mühlheim am Main
Eine Recherche

Ausstellung vom 22.02 – 01.03.2026
Remisengalerie

Vernissage: Samstag, 21. Februar 2026, 18 Uhr
Einführung: Frank Zimmermann, Chiara Seiberth

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr.
Führungen für Schulklassen Mo. – Fr., stündlich 9 – 14 Uhr, nach Anmeldung
Eintritt frei.

Christian M., vergiftet mit Kohlenmonoxid in Hadamar 1941; Willi K., „liquidiert“ in Hadamar 1944. Zwei dokumentierte Schicksale von vielen weiteren, die wohl nie mehr aufklärt werden. Die jungen Menschen waren zuvor im Erziehungsheim des Kreises Offenbach (in Mühlheim, auf dem heutigen Gelände der Bereitschaftspolizei) untergebracht, von wo aus sie seinerzeit systematisch zur Zwangssterilisation oder in den Tod geschickt wurden.