Ausstellung vom 31.10. – 15.11.2020,

Remisengalerie

Fotografie – Skulpturen

Öffnungszeiten: jeweils samstags und sonntags von 14-17 Uhr.
Eintritt frei.

Coronabedingt findet keine Vernissage statt.
Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.

Die Künstler sind während der Öffnungszeiten anwesend.

Die beiden künstlerischen Autodidakten, der Schwarz-Weiss-Fotograf Udo Becker aus Obertshausen und Peter Pätzold aus Limeshain, der Skulpturen aus Holz, Steinen und (Alt-)Metall erschafft, präsentieren ein Spannungsfeld zwischen Flüchtigkeit und Solidität.

Udo Becker

ist 1961 in Offenbach geboren und fortan dieser Region treu geblieben. Er arbeitet seit Mitte der 1980er Jahren in einem großen Naturkundemuseum im gestalterischen Bereich. Udo Becker ist seit ca. 1990 ein autodidaktischer Fotograf, der bei dieser innigen Beschäftigung eine besondere Passion für die Schwarz-Weiss Fotografie entwickelt hat. Hierbei spielt seine zweite Leidenschaft – Besuche im Nachbarland Frankreich – eine besondere Rolle.

Die Mehrzahl seiner fotografischen Arbeiten entstanden im Süden dieses vielfältigen Landes. Die in dieser Ausstellung gezeigten Bilder - Chlichès Furtifs - wurden im analogen Verfahren angefertigt und ebenso vergrößert. Es ist die erste öffentliche Fotoausstellung von Udo Becker. Bereits im Jahr 2018 publizierte er einen Fotoband mit zahlreichen südfranzösischen Motiven.

Peter Pätzold

sagt zu seinen Arbeiten:

"Scheinbar gewöhnlichen Bestandteilen unserer Umgebung wie Hölzern und Steinen Aufmerksamkeit zu verschaffen und dadurch ein Bewusstsein für ihre Schönheit und Einmaligkeit zu wecken, ist mein Anliegen.

Aufgewachsen in einem Künstlerhaushalt habe ich früh entdeckt, dass sich mir durch genaues Hinschauen die natürliche Ästhetik der Dinge offenbart. Schon während meiner Ausbildung zum Tischler hatte ich das Bedürfnis, Holzstücke mit Rissen und Verwachsungen nicht zu verwerfen, sondern durch Präsentation in Szene zu setzen.

Vom Wind entwurzelte Bäume im Bereich meiner Bienenstände haben mich inspiriert, in ihnen mehr als nur Brennholz zu sehen. Die Herausforderung, solch große Elemente zu bergen und zu bearbeiten, sehe ich als Teil meiner schöpferischen Tätigkeit. Jedes Stück offenbart seine Einzigartigkeit in Fluss, Form und Wuchs, die ich durch die entsprechende Bearbeitung hervorhebe.

Zu Beginn eines Projekts verfolge ich ein grobes Konzept, lasse mich dann aber vom Werkstück leiten; es zeigt mir sozusagen, wie es werden will.

Das Verbinden von Fundstücken aus Holz und Metall entwickelte sich zu einer weiteren Möglichkeit, unbeachteten Gegenständen besondere Aufmerksamkeit zu verschaffen."

Mehr zum Künstler:
www.peterpaetzold.com